Bindlacher CSU geht mit Christian Brunner ins Rennen

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Bindlacher CSU geht mit Christian Brunner ins Rennen

Wir zitieren den Beitrag des Nordbayerischen Kuriers von Eric Waha. Online Ausgabe vom 24.07.2019 und Druckausgabe vom 25.07.2019. Foto ebenfalls (c)Eric Waha. Wir bedanken uns für die Möglichkeit und verlinken freundlich auch den Originalbeitrag: Originalbeitrag des NBK
Christian Brunner

Copyright Eric Waha

 

„Die Bindlacher CSU setzt auf einen Generationenwechsel. Auf Veränderung. Und auf einen jungen Mann, den man kennt in Bindlach, der hier tief verwurzelt ist, wie er sagt. Der etwas bewegen will – und das seit zwei Jahren im Gemeinderat unter Beweis stellt: Christian Brunner (32) soll für die Bindlacher CSU ins Rennen um das Bürgermeister-Amt gehen.

Seit Monaten ist die Partei „an dem Thema dran“, sagt der kurzfristig erkrankte CSU-Ortsvorsitzende Florian Eagan auf Anfrage unserer Zeitung. Die CSU habe einen Kandidaten präsentieren wollen, „der auf die Menschen zugeht“, der „charismatisch ist, der aus Bindlach kommt“, sagt Eagan. Mit Christian Brunner habe man einen Kandidaten gewinnen können, der „sehr kompetent“ sei, der „Erfahrung im Gemeinderat hat, der Impulse und Ideen einbringt“. Und der gerade deshalb Potenzial habe, weil er jung ist. „Es soll ein Wandel stattfinden. Und die CSU steht für diesen Wandel“, sagt Eagan.

Nominierung folgt ganz offiziell im September

Der Vorstellung des Kandidaten im Gespräch mit unserer Zeitung werde im September „der basisdemokratische Weg“ folgen: Brunner, der mit dem einstimmigen Votum des Ortsvorstandes ausgestattet sei, werde sich der offiziellen Nominierung durch die Mitglieder stellen, sagt neben Eagan auch der Fraktionsvorsitzende des CSU im Gemeinderat, Berthold Just, der seit 1996 an der Spitze der Fraktion steht und nach Kurier-Informationen nicht mehr antreten wird.

Entscheidung „noch recht frisch“

Just, der zweite Bürgermeister Klaus-Dieter Jaunich (CSU) und andere Vertreter der Partei hatten im Vorfeld viele Gespräch mit dem Kandidaten geführt. Der habe, wie er jetzt im Gespräch mit dem Kurier sagt, ausführlich seine Entscheidung überdacht, mit der Familie, „mit meiner Partnerin gesprochen. Wir haben lange und intensiv geredet. Und gesagt: wir trauen uns das zu. Mit allen Konsequenzen“, sagt Brunner. Die Entscheidung aber, dass er antreten werde, sei „noch recht frisch“, sagt Brunner.

Fraktion steht hinter Brunner

Die Fraktion stehe hinter Brunner, sagt Just. Nicht nur aus dem Grund, „Weil ich selten jemanden erlebt habe, der neu in den Gemeinderat gekommen ist und sich so schnell so gut reingefuchst hat. Christian Brunner ist immer vorbereitet, er stellt stets Fragen zu den Hintergründen von Dingen, die man nicht wissen kann. Er ist aus fachlicher Sicht immer um eine gute Lösung bemüht“, sagt Just. Und setzt einen Nadelstich in Richtung der SPD, die mit Xenia Keil im Juni die erste Kandidatin für das Bürgermeisteramt nominiert hat: „Schöne Gesichter haben viele.“

Parteiloser Kandidat ist kein Problem

Dass Brunner nicht Mitglied der CSU ist und auch als parteiloser Kandidat – aber eben für die CSU – ins Rennen gehen wird, sei kein Problem, findet Just. „Uns geht es um den Kandidat als Mensch, dem wir zutrauen, dass er das machen kann. Nicht ob er eine Mitgliedskarte der CSU in der Tasche hat“, sagt Just auf Nachfrage unserer Zeitung.

Ideen einbringen und gestalten

Machen – das ist einer der Gründe für Christian Brunner gewesen, politisch aktiv zu werden. „Ich will Ideen einbringen können, was gestalten“, sagt Brunner. „Als Gemeinderat wird man angesprochen von den Leuten, kann sich einsetzen für Themen, die den Mitbürgern auf den Nägeln brennen.“ Grundsätzlich, sagt Brunner, stehe Bindlach „als Gemeinde gut da. Auch finanziell. Und sagt keiner, wie wir unser Geld auszugeben haben“. In vielen Bereichen habe Bindlach stets die Hausaufgaben gemacht – bei Kernthemen wie Wasser und Abwasser, zum Beispiel.“

von Eric Waha
2019-08-02T12:48:24+02:00August 2nd, 2019|
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